Offener Brief zu den Ereignissen im Schanzenviertel vom 7. auf 8.7.2017

12. Juli 2017  Berichte, Bundesinfo, Positionen, Presse

http://www.mopo.de/image/22377984/max/600/450/1c30b8696f26960ce6330f247d097603/Az/image-1njbjbhbv-jpg.jpg

Wir, einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, sehen uns genötigt, in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses, unsere Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels zu schildern.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen.

Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt.
Wir beobachteten das Geschehen leicht verängstigt und skeptisch vor Ort und aus unseren Fenstern in den Straßen unseres Viertels.

Ganzen Beitrag lesen »

Rede zum Thema Fachstelle für Demokratieförderung und Rechtsextremismus-Prävention vom 10.07.2017

Stephan Kober Kreisrat DIE LINKE

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Sigel,

liebe Damen und Herren der Kreisverwaltung,

sehr geehrte Gäste und Vertreter der Presse,

liebe Kolleginnen und Kollegen des Kreistags,

zuerst möchte ich mich im Namen DER LINKEN von den Ereignissen rund um den G20-Gipfel distanzieren. Es kann nicht sein dass ein Mob durch die Straßen zieht, randaliert und von sich aus die Polizei angreift. Das ist keine linke Politik!

Ganzen Beitrag lesen »

Leider doch VVS-Preiserhöhungen 2018

Stephan Kober/DIE LINKE:

Mein Zählgemeinschaftskollege Thomas Bezler (ÖDP) aus dem Umwelt- und Verkehrsausschuß:

Auch hier erlitten wir eine Niederlage, die Abstimmung ging fast gleich aus wie oben, CDU, FDP und Freie Wähler stimmten dagegen. So bleibt alles beim Alten: Auch der Rems-Murr-Kreis gibt sein o.k. für die Fahrpreiserhöhungen. Die Fahrkartenbesitzer begleichen mehrheitlich die Zeche, die öffentliche Hand trägt den geringeren Teil, obwohl doch alle ein Interesse daran haben müssten, dass noch mehr Menschen Busse, Bahnen und Co benutzen und so dies Straßen leerer werden, der Feinstaub, der Lärm etc. reduziert wird. Und mit solchen Entscheidungen gibt es eingentlich keinen Grund für die VVS das S-Bahn- und Regio-Chaos zu beseitigen, denn sie kriegen ihr Geld, da die VVS-Nutzer so gut wie keinen Spielraum haben ihre Unzufriedenheit kund zu tun.