Bauprogramm Volkswohnung: 1.500 Mietwohnungen viel zu wenig

Begrüßenswert: Volkswohnung wieder bei ihrer Kernaufgabe angekommen

Bauziel reicht aber nicht aus, um Karlsruhe ausreichend mit erschwinglichen Mietwohnungen zu versorgen

  „Wir begrüßen es, dass die Volkswohnung nach 15 Jahren Vermarktung von Wohneigentum wieder bei ihrer Kernaufgabe angekommen ist, nämlich erschwingliche Mietwohnungen zu schaffen. Allerdings werden die angestrebten 1.500 Mietwohnungen bei weitem nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken“, erklären Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos von den LINKEN im Karlsruher Gemeinderat. „Die Rahmenbedingungen müssen vom Land so verbessert werden, dass vor allem Wohnungsgenossenschaften wieder aktiver im mietpreisgebundenen Wohnungsbau werden können.

Die Stadt selbst ist nicht einmal annähernd so aktiv, wie es erforderlich wäre. Seit 2000 hat sich die Zahl von mietpreisgebundenen Wohnungen in Karlsruhe um zwei Drittel reduziert, jetzt sind es noch circa 3.600. Nimmt man den Anstieg einkommensschwächerer Haushalte hinzu, ist es plausibel, wenn die Karlsruher Liga der Freien Wohlfahrtspflege von 10.000 fehlenden Sozialwohnungen spricht. Wir fordern deshalb ein Umsteuern in der städtischen Politik. Die Schaffung von erschwinglichen, mietpreisgebundenen Wohnungen muss ein Schwerpunkt werden, von der Bauleitplanung bis hin zur Finanzierung“, schließen Zürn und Fostiropoulos ihre Stellungnahme ab.

 

MEDIENECHO:

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | KARLSRUHE | 08.06.2016

 

Linke: Mehr Sozialwohnbau

BNN – Die Linken im Gemeinderat begrüßen es, dass die Volkswohnung nach 15 Jahren Vermarktung von Wohneigentum – wie sie sagen – wieder bei ihrer Kernaufgabe angekommen seien, nämlich erschwingliche Mietwohnungen zu schaffen. Allerdings würden die angestrebten 1 500 Mietwohnungen bei weitem nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken“, erklären Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos. „Die Rahmenbedingungen müssten vom Land so verbessert werden, dass vor allem Wohnungsgenossenschaften wieder aktiver im mietpreisgebundenen Wohnungsbau werden könnten, so die Stadträte. Seit 2000 habe sich die Zahl von mietpreisgebundenen Wohnungen in Karlsruhe um zwei Drittel reduziert, jetzt seien es noch circa 3 600. Nehme man den Anstieg einkommensschwächerer Haushalte hinzu, sei es plausibel, wenn die Karlsruher Liga der Freien Wohlfahrtspflege von 10 000 fehlenden Sozialwohnungen spreche.

 

 

baden-tv

Linke halten Baupläne der Volkswohnung für unzureichend

Karlsruhe (pm/amf) Die Linkspartei im Karlsruher Gemeinderat begrüßt die Pläne der Volkswohnung, neue Mietwohnungen zu bauen, kritisiert aber zugleich, dass die Anzahl der angestrebten Wohnungen nicht ausreichen werde. Am Montag hatte die Volkswohnung bekannt gegeben, dass sie in den kommenden Jahren bis zu 1.500 neue Mietwohnungen in Karlsruhe bauen möchte, von denen rund 60 Prozent als Sozialwohnungen vorgesehen seien, die der Mietpreisbremse unterliegen würden.

weiterlesen unter:

http://www.baden-tv.com/linke-halten-wohnungsbauplaene-der-volkswohnung-fuer-unzureichend-137452/

 

ka-news:

Volkswohnung baut aus: 1.500 neue Mietwohnungen für Karlsruhe

 

Karlsruhe (ps/flk) – Die Linke-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat begrüßt in einer Pressemeldung die Richtung, die die Volkswohnungen einschlagen. So sei das kommunale Immobilienunternehmen wieder bei seiner Kernaufgabe angekommen: erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Doch noch zeigt sich die Linke nicht zufrieden.

 weiterlesen unter:

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Volkswohnung-baut-aus-1-500-neue-Mietwohnungen-fuer-Karlsruhe;art6066,1895369

 

 


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