Mehr Sozialarbeit am Werderplatz

„Seit Jahrzehnten ist der Werderplatz für die unterschiedlichsten NutzerInnen attraktiv. Das macht den Flair des Platzes aus. Nutzungskonflikte  sind Bestandteil des Alltags. Wir sehen die Stadt in der Pflicht mit Sozialarbeit so zu steuern, dass die Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können“, erklären Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos zu ihrer Anfrage an den Gemeinderat.

„Wir meinen, dass die Stadt hier erheblichen Nachholbedarf hat. Wir fragen die Stadt deshalb nach Ausstattung und Zielsetzung der Sozialarbeit am Werderplatz, in der Vergangenheit und aktuell. Wir wollen wissen, was die Stadt zu der Kritik aus der Südstadt meint, es gäbe zu wenig Sozialarbeit, und ob die Stadt bereit ist, die Sozialarbeit am Werderplatz dem Bedarf entsprechend auszubauen. Wir meinen, hier muss erheblich mehr gemacht werden“, schließen Zürn und Fostiropoulos ihre Stellungnahme ab.

 

Im Folgenden die Anfrage im Wortlaut:

 

 

Thema:  Sozialarbeit am Werderplatz

 

Anfrage

 

  1. Welches waren Ausstattung, Aufgaben und Zielsetzungen der Sozialarbeit der letzten 10 bis 15 Jahre am Werderplatz und wie wird die Zielerreichung von der Stadt beurteilt?

 

2. Wie viele Fachkräfte sind derzeit für Sozialarbeit am Werderplatz eingesetzt?

 

3. Welche Aufgabe und welche Zielsetzung hat die städtische Sozialarbeit derzeit am Werderplatz?

 

4. Viele Bürger/innen in der Südstadt halten die Sozialarbeit am Werderplatz angesichts der dortigen Problemlage nicht für ausreichend – wie beurteilt die Stadt diese Kritik?

 

5. Aufgrund des Wegfalls von Substitutionspraxen in der Region erhöhte sich die Zahl von Drogenpatienten/innen am Werderplatz – welche neue Lage ergibt sich daraus und wie reagiert die Stadt darauf?

 

6. Ist die Stadt bereit, mehr Sozialarbeit am Werderplatz zu investieren? Wenn nein, warum nicht?

 

Sachverhalt / Begründung:

 

Seit Jahrzehnten ist der Werderplatz für die unterschiedlichsten Nutzer/innengruppen attraktiv. Die Folge davon ist einerseits das „Flair“ des Werderplatzes. Andererseits sind Nutzungskonflikte Bestandteil des Alltags.

Der Stadt kommt dabei aus unserer Sicht eine wesentliche Funktion zu:

Die Gesamtsituation am Werderplatz so zu begleiten und flankieren, zu steuern und zu bearbeiten, dass die Nutzungsansprüche möglichst gleichberechtigt gelebt werden können. Das ist ersichtlich eine Daueraufgabe, die in keine „Lösung“ münden kann.

. Straßensozialarbeit ist dabei ein wichtiges Instrument. Aus unserer Sicht entsprechen die von der Stadt dazu bereit gestellten Ressourcen seit Jahren nicht dem Bedarf.

Unterzeichnet von:

 

 

Sabine Zürn                                                                        Niko Fostiropoulos

 

PRESSE-ECHO

 

Regio-news 21. April 2017

Problemzone Werderplatz: Karlsruher Linke fordert mehr Sozialarbeit

„Wir sehen die Stadt in der Pflicht mit Sozialarbeit so zu steuern, dass die Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können“, so die Linke.

Karlsruhe (pm/ame) Die Linke fordert mehr Sozialarbeit für den Werderplatz in der Karlsruher Südstadt. „Wir meinen, dass die Stadt hier erheblichen Nachholbedarf hat“, heißt es in der Anfrage der Fraktion an den Gemeinderat. Die Linke wolle wissen, was die Stadt zu der Kritik aus der Südstadt meint – diese hätte den Tenor es gäbe zu wenig Sozialarbeit und wäre demnach ausbaufähig.

Platz ist eigentlich ein attraktiver Treffpunkt

„Wir sehen die Stadt in der Pflicht mit Sozialarbeit so zu steuern, dass die Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können“, erklären Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulus zu ihrer Anfrage an den Gemeinderat. „Wir fragen die Stadt deshalb nach Ausstattung und Zielsetzung der Sozialarbeit am Werderplatz, in der Vergangenheit und aktuell.“ Der Mittelpunkt der Südstadt sei seit Jahrzehnten für die Menschen ein attraktiver Treffpunkt. Karlsruhe sei aber in der Pflicht die Gesamtsituation zu begleiten und entsprechend zu steuern, meinen die beiden Stadträte.

 

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | KARLSRUHE | 21.04.2017

Seite 19

Werderplatz: Linke für mehr Sozialarbeit

 

BNN – Die beiden Linke-Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos fordern einen Ausbau der Sozialarbeit auf dem Werderplatz in der Südstadt.

Aus ihrer Sicht entsprechen die von der Stadt bereitgestellten Ressourcen seit Jahren nicht mehr dem Bedarf. Seit Jahrzehnten sei der Werderplatz für die unterschiedlichsten Nutzer attraktiv. Das mache den Flair des Platzes aus, so die beiden Stadträte.

„Nutzungskonflikte sind Bestandteil des Alltags. Wir sehen die Stadt in der Pflicht mit Sozialarbeit so zu steuern, dass die Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können“, so Zürn und Fostiropoulos in ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung. Kritik komme auch aus der Südstadt.

 

 ka-news

 

Probleme am Werderplatz: Linke fordern mehr Sozialarbeit

23.04.17

Die Linke sind sich nach eigener Aussage einig, dass die Zukunft am Werderplatz in der Südstadt mit deutlich mehr Sozialarbeit gestaltet werden soll. Die Stadt sei in der Pflicht, Sozialarbeit so zu steuern, dass Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können.

Seit Jahrzehnten sei der Werderplatz für die unterschiedlichsten Gruppen attraktiv. Folgen seien, wie die Linke in einer Pressemeldung berichtet, einerseits der besondere “Flair” des Platzes. Andererseits sollen alltägliche Konflikte das dortige Bild kennzeichnen.

In einer Anfrage an den Karlsruher Gemeinderat wollen die Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos nun unter anderem wissen, wie die Ausstattung und Zielsetzung der Sozialarbeit am Werderplatz in der Vergangenheit war und aktuell ist. Außerdem verlangen die Linke Informationen zur Fachkraftanzahl, die momentan am Werderplatz für Sozialarbeit eingesetzt sind.

 

bitte weiterlesen unter:

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Probleme-am-Werderplatz-Linke-fordern-mehr-Sozialarbeit;art6066,2048309


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