Die Linke im Gäu hat einen neuen Ortsvorstand

140125_OV_Herrenberg_und_Gaeu_klein

Stefan Dreher, Manfred Norwat und Jochen Graf (v.l.) wollen, dass die Linke in Herrenberg und im Gäu sichtbarer wird.

Jochen Graf, Manfred Norwat und Stefan Dreher bilden den neuen Ortsvorstand der Partei DIE LINKE. Herrenberg und Gäu. Mit einem anspruchsvollen Arbeitsprogramm wollen sie für die sozialen Ideen der Partei werben.

“Ich hoffe, dass die Linke im Gäu jetzt mehr Präsenz zeigt,” sagte der Böblinger Kreisvorsitzende der Linken, Richard Pitterle, nach der Wahl des neuen Ortsvorstands am vergangenen Samstag. Die Mitglieder der Linken trafen sich bei “Da Gino” in Herrenberg, um einen neuen Ortsvorstand zu wählen. Pitterle, der für die Linke im Sindelfinger Gemeinderat sitzt und den Kreis Böblingen im Bundestag vertritt, ist optimistisch: “Das Arbeitsprogramm, mit dem der neue Vorstand antritt, ist anspruchsvoll aber Erfolg versprechend.”

Jochen Graf will, dass während des kommenden Europa- und Kommunalwahlkampfs die Partei auf Straßen und Plätzen sichtbar wird: “Wir werden mit Infoständen und Verteilaktionen für unsere sozialen Ideen werben.” Aristides Koutsouflianiotis, Mitglied der ersten Stunde, sagt ihm dabei seine Hilfe zu. Den anderen Mitgliedern ist ebenfalls anzumerken, dass sie voller Tatendrang sind.

“Die Kandidatenliste, mit der wir zur Kreistagswahl antreten wollen, kann sich sehen lassen,” freut sich der Nufringer Sozialarbeiter Manfred Norwat, bedauert aber: “Für die Gemeinderatswahl in Herrenberg reicht es uns leider noch nicht, wir sind uns aber darüber einig, dass die Linke im Kreistag das Herrenberger Krankenhaus mit Zähnen und Klauen verteidigen wird. Und im Kreistag sind wir nach der Wahl in Fraktionsstärke.” Manfred Norwat ist optimistisch.

“Wir werden unseren Stammtisch wiederbeleben und auch wieder öffentliche Veranstaltungen machen,” sagt Stefan Dreher. “Im Bundestags-Wahlkampf war Uli Maurer da, zuvor der saarländische Landtagsabgeordnete und Gewerkschafter Heinz Bierbaum. Wir hatten immer volles Haus, und das setzen wir jetzt fort. Wir brauchen auch mehr Mitglieder. Die SPD im Gäu hat zwar viermal so viele Wähler wie wir. Aber sie haben dreizehn mal so viele Mitglieder. An diesem Verhältnis müssen wir arbeiten. Mitgliederwerbung ist das Gebot der Stunde.”