Generationswechsel im Kreisverband der LINKEN / Reinhard Stübner verabschiedet

26. Oktober 2020  Allgemein

Neben der Wahl des Bundestagskandidaten stand im Böblinger Arbeiterzentrum am Samstag, den 24.10.202 auch die Wahl des neuen Kreisvorstands auf der Tagesordnung. 

Der Kreisvorsitzender Reinhard Stübner wollte mit Erreichen des 70.Lebensjahrs die Funktion an jüngere Generation weiter geben, die er selbst seit 2014 ausgefüllt hatte. Die Mitglieder des Kreisverbandes dankten Reinhard Stübner für seine hervorragende Tätigkeit an der Spitze des Kreisverbandes.

Der vom Stübner gewünschte Generationswechsel ist gelungen, denn die 42-jährige Historikerin Daniela Grondey aus Ehningen und der 47-jährige Lehrer Carsten Lau aus Sindelfingen wurden von den Mitgliedern als gleichberechtigte Kreisvorsitzende an die Spitze des Kreisverbandes gewählt. 

Daniela Grondey musste ihre Bewerbungsrede in das Arbeiterzentrum übertragen lassen, da sie sich wegen einer Covid-19-Ansteckung einer Kollegin, in die Quarantäne begeben musste und die Versammlung nur über Zoom verfolgen konnte. Ergänzt wurde die engere Führung durch die Wahl des bewährten Kassierers Siegfried Liebscher aus Böblingen.

Der Landtagskandidat im WK 5 Utz Mörbe zeigte sich sehr zufrieden mit der Wahl und erklärte: „Reinhard Stübner hat große Schuhe hinterlassen, ich bin mir aber sicher, dass das gewählte Duo reinwachsen wird und mich, sowie Landtagkandidaten Robert Schacht gut im Wahlkampf unterstützen wird.“

Als weitere Beisitzer in den Vorstand wurden gewählt Elfriede Beluschek (Waldenbuch),  Stadträtin Gitte Hutter(Leonberg) , Biggi Ostmeyer (Holzgerlingen), Kreisrätin Ingrid Pitterle (Sindelfingen),  Gabriel Heinkel (Waldenbuch),  Martin Klotz (Renningen) und Reinhard Stübner (Sindelfingen).

Als Bildungsverantwortlicher wurde Manfred Norwath (Nufringen),  als Inklusionsbeauftragter der Landtagskandidat Utz Mörbe  Weil der Stadt) und als Sprecher für LGBT-Angelegenheiten Marcel Kläger (Sindelfingen) per Akklamation bestätigt.

Richard Pitterle, Kandidat der LINKEN für den Bundestag

25. Oktober 2020  Allgemein
Richard Pitterle, Kandidat der LINKEN Böblingen für den Bundestag

Am Samstag, den 25. Oktober wurde Richard Pitterle von den Mitgliedern der LINKEN  im Kreis Böblingen mit großer Mehrheit (mit 1 Nein-Stimme und 1 Enthaltung) zum Direktkandidaten zur Bundestagwahl für den Wahlkreis 260 gewählt. Damit verband die Mitgliederversammlung den Auftrag, sich für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste zu bewerben.
In seiner Vorstellungsrede hat Richard ausgeführt, das er Lust, Kraft und den Willen hat sich mit Mächtigen anzulegen um die Interessen der Menschen vertreten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er sagte unter anderem auch
„Ich will in den Bundestag, weil ich dafür sorgen will, dass dort wo die Wertschöpfung stattfindet, auch Steuern gezahlt werden. Ich möchte Konzerne wie Amazon, Apple und Google nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Gegen Steuerflucht ist die Politik nicht machtlos, sie muss nur bereit sein sich mit den Mächtigen anzulegen.
Ich habe Lust, die Kraft und den Willen mich mit den Mächtigen anzulegen, daher will ich in den Bundestag zurück.
Ich will im Bundestag nicht die Interessen der Rechtsanwälte vertreten, auch wenn ich zu dem Berufsstand gehöre, denn dann müsste ich für die FDP kandidieren. Ich will die Interessen der Menschen vertreten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich möchte, dass die soziale Frage im Mittelpunkt des Wirkens unserer Partei steht, den das ist immer noch unsere historische Mission. Und da gehört die Verteilungsfrage, damit die Frage der linken Steuerpolitik dazu.“

Die ganze Rede von Richard Pitterle https://www.pitterle.de/images/Linkspolitiker/PDF-Dateien/2020-10-24_Bewerbungsrede_KreisMV.pdf

DIE LINKEN Landtagskandidat*innen aus Böblingen solidarisch mit Streiks im Öffentlichen Dienst

21. Oktober 2020  Allgemein


Heute gibt es in verschiedenen Orten Proteste im Rahmen der Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, so auch in Böblingen. Für 2,3 Millionen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst werden derzeit neue Tarifverträge verhandelt: Kranken- und Altenpfleger*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Beschäftigten in Schwimmbädern, Gesundheitsamt, Müllentsorgung usw. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sind diese Warnstreiks nach Meinung der LINKEN Landtagskandidat*innen aus Böblingen nötig und richtig.


Die Landtagskandidat*innen der Partei DIE LINKE im Kreis dazu:Utz Mörbe , Direktkandidat im Wahlkreis Böblingen „Die Kolleg*innen streiken heute für ihre berechtigten Interessen. Gemeinsam für mehr Geld, für mehr Freizeit, für mehr für die unteren Entgeltgruppen und für Pflegekräfte und gegen Verschlechterungen, die die kommunalen Arbeitgeberverbände fordern.“Dem fügt Robert Schacht, Direktkandidat im Wahlkreis Leonberg hinzu „4,8 Prozent mehr Gehalt, eine Angleichung zwischen Ost und West, das sind keine Luftschlösser, sondern faire Forderungen der Gewerkschaft.“

LINKE Angeordnete in kommunalen Parlamenten im Kreis Böblingen, wie dem Stadträten von Leonberg und Sindelfingen, aber auch im Kreistag Böblingen, machen sich dafür stark, dass die Beschäftigten die Lohnerhöhungen erhalten, die sie fordern. Statt die Kosten der Krise auf die Beschäftigten abzuwälzen, müssen die klammen Kommunen Druck auf die Bundesregierung ausüben. Die Bundesregierung muss die Finanzierung der Kommunen verbessern.


Zum Abschluss fügte Daniela Grondey, Ersatzkandidatin für den Wahlkreis Böblingen hinzu „Bessere Löhne helfen letztendlich auch der Wirtschaft. Statt kurzfristiger Mehrwertsteuergeschenke helfen bessere Löhne langfristig, sie schaffen Planungssicherheit für die Beschäftigten und erhöhen die Kaufkraft.“ Dem stimmt Detlef Reppenhagen, Ersatzkandidat für den Wahlkreis Leonberg abschließend hinzu „Wer bemängelt, dass die Kommunen zu wenig Geld haben, soll endlich dafür sorgen, dass die Reichen gerecht besteuert werden.“

Grußwort von Utz Mörbe

20. Oktober 2020  Allgemein
Utz Mörbe, Direktkandidat immWahlkreis 05, Böblingen

Grußwort von Utz Mörbe, Landtagskandidat der Partei DIE LINKE im Wahlkreis Böblingen an die Streikenden im öffentlichen Dienst im Landkreis Böblingen am 21. Oktober 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihr streikt heute für Eure Interessen. Gemeinsam für mehr Geld, für mehr Freizeit, für mehr für die unteren Entgeltgruppen und für Pflegekräfte und gegen Verschlechterungen, die die kommunalen Arbeitgeberverbände fordern.

Es ist gut, dass Ihr Euch solidarisch dagegen wehrt, dass die Arbeitnehmer mal wieder finanzielle Probleme einer Krise ausbaden sollen.

Euch wird vorgeworfen, es sei unverantwortlich während der Corona-Pandemie zu streiken.

Dieser Vorwurf der Arbeitgeber ist zynisch angesichts der Tatsache, dass sie das Angebot von ver.di abgelehnt haben mit einem Kurzläufertarifvertrag die Pandemie zu überbrücken, damit nächstes Jahr die Tarifauseinandersetzungen geführt werden können. 

Damit wollen die Arbeitgeber, die darauf bestanden haben im September und Oktober diesen Jahres die Verhandlungen zu führen, Euch, aber auch das Streikrecht verunglimpfen.

Gut, dass Ihr heute die richtige Antwort gebt. 

Denn so wie die Arbeitgeber agieren, kämpft Ihr heute nicht nur um Eure Interessen, sondern auch um Euer Recht Arbeitskämpfe mit Streiks zu führen. Und das stärkt unsere Demokratie.

Und es gilt auch weiterhin: Vom Klatschen kann man sich nichts kaufen, da gehören nachhaltige Lohnerhöhungen dazu. Und es hilft Allen, wenn im öffentlichen Dienst und im Klinikverbund Südwest mehr Geld für mehr Personal sorgt. Denn Ihr seid unverzichtbar. Mehr von Euch ist besser für Alle.

Welche Folgen Fachkräftemangel hat, sieht man zum Beispiel in den Krankenhäusern, wenn man  auf viele neugeschaffene Intensivplätze hinweist und jetzt feststellen muss, dass das Pflegepersonal dazu fehlt.

Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Verlauf der Tarifrunde. 

Baden Württemberg muss sicherer Hafen werden!

15. Oktober 2020  Allgemein
Utz Mörbe, Kandidat DIE LINKE. Kreisverband Böblingen im Wahlkreis 05 Böblingen

Noch immer sind viele Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen und die lebensgefährliche Reise nach Europa auf sich zu nehmen. Oftmals erwartet diese Menschen an Land angekommen eine weitere Hölle. Die Lager, sei es in Libyen, an der bosnisch-kroatischen Grenze oder auf den griechischen Inseln, sind restlos überfüllt.
Es fehlt an Zugang zu grundlegenden Ressourcen wie Lebensmittel, Hygieneeinrichtung und medizinischer Versorgung. Viele erleben Gewalt und erhalten keinerlei Schutz.

Dazu Utz Mörbe, Kandidat DIE LINKE. Kreisverband Böblingen im Wahlkreis 05 Böblingen „Es ist an der Zeit, dass sich ganz Baden-Württemberg als Bundesland zum sicheren Hafen erklärt!“ Er fügt zur Verdeutlichung hinzu „Bereits 27 Städte und Kommunen im Ländle sind sichere Häfen. Baden-Württemberg war bei der Aufnahme von Geflüchteten einmal Vorreiter unter den Bundesländern. Diese muss nun dadurch gefestigt werden, dass die Landesregierung die Aufnahme weiterer geflüchteter Menschen in die aufnahmebereiten baden-württembergischen Kommunen ermöglicht und weitere Schritte unternimmt.“

Arm trotz Arbeit

14. Oktober 2020  Allgemein

Das Armutsrisiko für Menschen in Baden-Württemberg ist seit der Regierungsübernahmen der Grünen in Baden Württemberg gestiegen. Galten 2011 noch 14,5 Prozent als armutsgefährdet, waren es 2019 bereits 15,6 Prozent. [1]Jeder vierte Armutsgefährdete ist erwerbstätig. Ein weiteres knappes Viertel der Menschen, die mit ihrem Geld kaum über die Runden kommen, sind Rentner ab 65 Jahren. Auch sind Kinder stark betroffen.


Dazu Robert Schacht, Kandidat der LINKEN im Wahlkreis 06, Leonberg „Einerseits sind Millionen Menschen trotz Arbeit arm. Andererseits stellen die Schwächsten in unserer Gesellschaft den überwiegenden Teil der Armen, also Kinder, alte Menschen und alle, die schlicht keine Arbeit finden”. Schacht weiter: „Arbeit, von der man leben kann, ist das Maß der Dinge, dafür muss die Politik die Voraussetzungen schaffen. Arm trotz Arbeit darf es nicht länger geben. Daran muss sich eine neue Landesregierung messen lassen.”
[1] https://www.stimme.de/suedwesten/wirtschaft/wi/armutsrisiko-jeder-siebte-baden-wuerttemberger-gefaehrdet;art19071,4402939