Schlagwort: Bildungspolitik

Sympathie für Erzieherinnen-Streik

SINDELFINGEN (red). Viele Bürgerinnen und Bürger setzten am Stand der Linken auf dem Sindelfinger Marktplatz ihre Unterschrift unter einen Brief an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. (Aus der Böblinger Kreiszeitung vom 22. Mai 2015)

Mitglieder der LINKEN sammeln Unterschriften

Mitglieder der LINKEN sammeln Unterschriften

Darin wird gefordert, die Tätigkeit der Erzieherinnen aufzuwerten und in den Sozial- und Erziehungsberufen deutlich höhere Gehälter zu zahlen. Mitglieder der Partei Die Linke haben diesen Brief und Informationsmaterial über den Arbeitskampf verteilt und mit zahlreichen Marktbesuchern diskutiert.

Der Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Richard Pitterle erklärte sich solidarisch mit dem Streik der Erzieherinnen und Erzieher, organisiert von ihren Gewerkschaften Verdi und GEW. Er sieht nicht ein, dass die Kindererziehung schlechter bezahlt wird als das Zusammenbauen von Autos.

Der Landtagskandidat der Linken Reinhard Stübner fordert: „Bund und Land müssen die Zuschüsse für die Kitas deutlich erhöhen, damit die Kommunen die Kindergärten gut ausstatten und die Erzieherinnen und Erzieher anständig bezahlen können.“

Kreistag: Werbekampagne geht ins Nirgendwo

norbert_fuessingerJugendhilfe- und Bildungsausschuss des Böblinger Kreistags: Die FDP beantragte eine Werbekampagne bei “jungen Männern”, um sie für eine Erzieherausbildung zu gewinnen. Sie soll 8.300 Euro kosten. Norbert Füssinger (DIE LINKE) hält die Kampagne für “nicht zielführend”.

“Dass zu wenige Männer den Beruf eines Erziehers erlernen, nämlich nur etwa 10 Prozent, ist unbestritten und aus pädagogischer Sicht mehr als bedauerlich.” Norbert Füssinger reagierte mit diesen Worten auf den Antrag der FDP.  Füssinger weiter: “Aber der wahre Grund dafür ist die miserable Vergütung. Und eine Werbekampagne ändert daran gar nichts. Die Betroffenen kriegen von dieser 8.300-Euro-Kampagne ja keinen Cent. Von einem Erziehergehalt kann man keine Familie ernähren, weshalb viele Frauen nach relativ kurzer Zeit kündigen, sobald sie einen Ehepartner gefunden und Kinder bekommen haben.” Ganzen Beitrag lesen »

Gegen höhere Kita-Beiträge

Sindelfinger Linke übergibt OB Vöhringer 600 Unterschriften

wir zitieren die Kreiszeitung / Böblinger Boten vom 24. Juli 2014

Uebergabe

Zu einem dicken Heft banden die Linken die Listen mit den 600 Unterschriften, die sie gegen die Erhöhung der KitaGebühren gesammelt haben (von links): Linken-Stadtrat Richard Pitterle, OB Bernd Vöhringer, Elfriede Belouschek von der Linken, Linken-Neustadträtin Margarete Mohr, Andrea Ragnit, die Leiterin des Regiebetriebs Kindertagesstätten, und Reinhard Stübner, Vorsitzender des Linken-Ortsverbands
Sindelfingen/Böblingen.
KRZ-Foto:
Thomas Bischof

VON WERNER HELD, SINDELFINGEN.

600 Unterschriften gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren übergaben Mitglieder der Linken am Dienstag an OB Bernd Vöhringer. Der Gemeinderat hatte im Dezember 2013 eine stufenweise Erhöhung der Kita-Gebühren beschlossen. Linken-Stadtrat Richard Pitterle hatte dagegen gestimmt. Mitglieder seiner Partei hatten daraufhin begonnen, Unterschriften gegen höhere Elternbeiträge zu sammeln. 600 sind zusammengekommen. Ganzen Beitrag lesen »

Sindelfingen: Stadtverwaltung will Kita-Gebührenerhöhung aus dem Wahlkampf halten

Nach der Podiumsdiskussion des Gesamtelternbeirats zu der Gebührenerhöhung für Kindergärten und Horte am vergangenen Samstag hat die Stadtverwaltung den GEB darüber informiert, dass die neue Beschlussvorlage zum Thema erst zur Jugend- und Sozialausschuss-Sitzung am 10. Juli 2014 verhandelt wird. Im Moment ist die Gebührenerhöhung ausgesetzt. Das bedeutet, dass Eltern bis zur Gemeinderatswahl die Gebührenerhöhung in ihrem Geldbeutel nicht spüren werden. Ganzen Beitrag lesen »

Die Sindelfinger Linke initiiert eine Petition gegen die Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren

Am 10. Dezember 2013  beschloss der Sindelfinger Gemeinderat eine Gebührenerhöhung für Kindergärten, Kindertagesstätten und Horte. Dagegen wird nun die Sindelfinger Linke zusammen mit Sindelfinger Bürgern eine Petition an den Gemeinderat auf den Weg bringen und Unterschriften sammeln. Die Petition hat den Text:

“Die unterzeichnenden in der Gemeinde Sindelfingen wohnhaften und stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger unterstützen dieses Begehren:  Die Rücknahme der im Gemeinderat am 10. Dezember 2013 beschlossenen Gebührenerhöhungen im Bereich der Kindertagesstätten, der Kindergärten und der Horte.”

“Die Eltern tragen bereits genügend Belastungen, die sich aus Erziehung und Unterhalt der Kinder ergeben.”Die Begründung, die der Sindelfinger Ortsvorsitzende Reinhard Stübner liefert, ist kurz und klar. Stübner weiter: “Eine Gebührenerhöhungzwischen 7 Prozent (Kitas) und 12,5 Prozent (Horte) ist völlig unangebracht für unsere reiche Stadt Sindelfingen. Außerdem ist es absurd, dass in dem Gemeinderatsbeschluss eine Gebührenerhöhungsautomatik eingebaut ist: Immer wenn die Erzieherinnen und Erzieher mit ihrer Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung erkämpfen, wird das automatisch auf die Eltern abgewälzt. So werden die Beschäftigten gegen die Eltern ausgespielt. Ich erinnere daran, dass es in Heilbronn die CDU war, die die Gebührenfreiheit für alle Kinderbetreuungseinrichtungen eingeführt hat.”

Die Linke beginnt vor Kinderbetreuungseinrichtungen mit dem Sammeln von Unterschriften.

HIER steht die Unterschriftenliste (die Petition) und HIER das Flugblatt zum Download bereit

DAS schreibt die Sindelfinger Zeitung (22. Januar 2013)

Die Linke spendet dem Leonberger Jugendhaus

29. Januar 2014  Allgemein, Ortsverband Leonberg
Herr Riethmüller und Frau Widmaier (v. l.) führten die Mitglieder der Linken über die Baustelle und beantworteten zahlreiche Fragen. Günter Roth, Gitte Hutter und Gisela Stein (v.r.) freuten sich, den Scheck übergeben zu können.

Herr Riethmüller und Frau Widmaier (v. l.) führten die Mitglieder der Linken über die Baustelle und beantworteten zahlreiche Fragen. Günter Roth, Gitte Hutter und Gisela Stein (v.r.) freuten sich, den Scheck übergeben zu können.

Mitglieder der Linken übergaben am Samstag dem Leonberger Jugendhausverein einen Scheck über 320 Euro.

Dieser Betrag wurde unter den Mitgliedern des Leonberger Ortsverbands auch aus Weil der Stadt, Renningen, Weissach, Rutesheim und auch bei einer Kreisveranstaltung in Böblingen gesammelt. Dazu sagte Gisela Stein: “Viele unserer Mitglieder verdienen nicht besonders üppig. Deshalb freuen wir uns über das Ergebnis unserer Sammlung.“ Ganzen Beitrag lesen »