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Pitterle: „Karstadt muss zurück in die Tarifbindung“

Richard Pitterle

Richard Pitterle

Der Sindelfinger Bundestagsabgeordnete Richard Pitterle hält in der aktuellen Auseinandersetzung um einen Tarif bei Karstadt zu den Beschäftigten. Der Konzern ist vor wenigen Tagen aus der Tarifbindung ausgestiegen. Tarifliche Lohnerhöhungen gehen nun an den 20.000 Karstadt-Beschäftigten vorbei.

„Gerade die Beschäftigten, auch jene in Leonberg, haben in Zeiten der Karstadt-Krise für ihr Unternehmen auf viel Geld verzichtet. Zum Dank sollen sie nun auf ihre tariflichen Lohnerhöhungen verzichten.“ so Pitterle.
Ver.di versucht nun, mit den Beschäftigten Lohnerhöhungen innerhalb des Konzerns zu erreichen und den Konzern zurück in die Tarifbindung zu zwingen.

„Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen darf nicht nur Geld aus dem Unternehmen herausziehen, z.B. für die Namensrechte, sondern er muss endlich in das Unternehmen investieren – so wie das die Beschäftigten in den vergangenen Jahren auch getan haben.”

Es geht auch ganz entspannt!

Wanderung der Böblinger Linken – dieses Jahr ging’s rund um Weil der Stadt und Simmozheim.

Wir setzen mit den alljährlichen Wanderungen eine Tradition der Arbeiterbewegung fort: In den Zeiten der Verfolgung tarnten sich Parteimitglieder und Gewerkschafter bei Wanderungen in “spitzelfreie Zonen”. Hier konnte ungestört und unbeobachtet diskutiert werden.

Und ein paar Fotos als “bewegte” Bilder:

 

Bilder vom Infostand in Höfingen des OV Leonberg

20. April 2013  Allgemein, Ortsverband Leonberg

klein_Infostand 17.04.13 in Höfingen 001 klein_Infostand 17.04.13 in Höfingen 002

LEO Center aktuell 11. April 2013: Das Haus der tausend Namen

Das Center unterstützt Jugendcamp, das Geschichte hautnah erleben lässt

Das Leo-Center unterstützt das Jugendcamp der KZ-Gedenkstätte und bietet zudem die Gelegenheit, mit Namensbausteinen „Haus der tausend Namen” mit zu bauen.

Mit dem „Haus der 1000 Namen” realisiert die KZ-Gedenkstätten-Initiative Leonberg e. V. ein bemerkenswertes Projekt: Es geht darum, bisher anonymen Opfern des einstigen KZs Leonberg ihren Namen zu geben und so ihrer zu gedenken. Und zwar unter entscheidender Mithilfe von rund 300 Jugendlichen, die im Rahmen eines Jugendcamps tausend Namen in Metallplatten einprägen werden. Diese ergeben dann als Skulptur das „Haus der tausend Namen”.

Das Center Management, das das Jugendcamp (29. April bis 9. Mai) auf der KZ-Gedenkstätte am Alten Engelbergtunnel finanziell unterstützt, bietet der KZ-Gedenkstätteninitiative von Donnerstag, 11. April, bis Samstag, 13. April, Gelegenheit, im Center über das Projekt zu informieren. Dabei können die Besucher des Leo-Centers das Projekt auch ganz direkt unterstützen: durch den Kauf eines Namensbausteins.
Ein Baustein nennt einen Häftlingsnamen, der dann im Jugendcamp von einem Schüler in eine der Eisenbleche geschlagen wird. Er kostet 10 Euro. Der Kauf eines Namensgutscheins wird mit kostenlosem Parken belohnt. Einfach mit dem Baustein ins Center Management-Büro im l. Stock gehen und die Parkkarte frei schalten lassen. Mit den tausend Namen dieses Projektes wird ein Geschehen vom 16. März 1945 aufgegriffen: Wenige Wochen vor Kriegsende traf im bereits völlig überfüllten und von Seuchen geplagten KZ Leonberg ein Transport von 1000 Männern aus dem KZ Flossenbürg ein, darunter auch viele Auschwitz-Überlebende. Ihnen wird nun in der KZ-Gedenkstätte am alten Engelbergtunnel ein Denkmal errichtet.

Das „Haus der 1000 Namen” wird von der KZ-Gedenkstätteninitiative mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission und zahlreichen Spendern aus Wirtschaft und von Stiftungen geschaffen. Es ist eine Skulptur des Tübinger Bildhauers Johannes Kares, der 2005 bereits die Namenswand am Tunnel schuf. Unter seiner Anleitung werden an sieben Tagen zwölf Schülergruppen jeweils vier Stunden am Vormittag und Nachmittag die Namen prägen.

Für die jungen Leute des Camps ist dieses von ihren Lehrern mitgestaltete, außerschulische Unterrichtsprojekt über den Nationalsozialismus etwas sehr Besonderes. Vor allem, weil sie hier am historischen Ort der Zwangsarbeit, vor der früheren Messerschmitt-Fabrik, Zeitzeugen aus Israel, Italien, Frankreich und Deutschland begegnen können: Geschichte hautnah!

Am Europatag, Donnerstag, 9. Mai, wird das „Haus der 1000 Namen” in Anwesenheit überlebender KZ-Häftlinge und ihrer Familien im Rahmen eines Festes der Öffentlichkeit übergeben. Dazu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

“Bildungsreform trotz Spardiktat?” – Erhard Korn referierte, Diskussion auf hohem Niveau.

Bildungsreform_trotz_SpardiktatBildungsveranstaltung DIE LINKE. Leonberg
mit Erhard Korn
(GEW-Fachgruppe Hauptschulen und Leiter einer Grund- und Werkrealschule)
am Dienstag, 5. März 2013, im Leonberger „Vernissage“ (Stadthallenrestaurant)

LESEN SIE HIERZU DEN ARTIKEL AUS DER STUTTGARTER ZEITUNG VOM 9. MÄRZ

Ministerpräsident Kretschmann und der Koalitionspartner SPD haben nach den Wahlen 2011 eine gerechtere Bildungspolitik versprochen. Knapp zwei Jahre später stellt sich die Situation schlechter dar als zu Zeiten der CDU-/F.D.P.-Koalition.

Bildung muss schon in den Kindertagesstädten beginnen und die Teilnahme von Migrationskindern und Kindern aus schwachen sozialen Schichten ist aufgrund der hohen Kita-Gebühren (500 €) nicht möglich. Grüne und SPD planen nicht, diese abzuschaffen. Ganzen Beitrag lesen »

Unbekannte zerstören in Leonberg unsere Plakate . . .

Wir müssen noch darüber beraten, ob wir das zur Anzeige bringen sollen. In Leonberg sind Nazis unterwegs. Es könnte aber auch das völlig unpolitische Werk von Vandalen oder Besoffenen gewesen sein.