Schlagwort: Reinhard Stübner

Sindelfinger gedenken der NS-Opfer bei Urbès in Frankreich

Angelika Erler, Gisela Stein, Stadtrat der LINKEN Richard Pitterle und Reinhard Stübner mussten am Samstag, 28.04.2018 sehr früh aufbrechen, um rechtzeitig zur cérémonie des déportés in der Vogesen-Gemeide Urbès anzukommen. Hinzu kam auch der Sindelfinger Hermann Kons, der sich im Sommer im Elsass aufhält und vor einigen Jahren den Gedenkort entdeckte.
 
Hier am Fuße der Vogesen-Berge mussten 1944 jüdische KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter aus verschiedenen Ländern in einem unvollendeten Eisenbahntunnel einen Standort der Rüstungsproduktion des NS-Regimes errichten. U. a. Flugzeugmotoren der Firma Daimler Benz sollten hier hergestellt werden. Deshalb wurde auch eine Gruppe von jüdischen KZ-Häftlingen, die speziell dafür ausgebildet und als “Daimler-Benz-Juden” bezeichnet wurden, hierher verschleppt. Viele sind an den Entbehrungen und Misshandlung durch die SS-Aufseher gestorben.
Die Delegation aus Sindelfingen legte bei der Gedenktafel am Eingang des Tunnels ein Gesteck mit weißen Rosen nieder.
 
In seiner Rede in französischer Sprache ging der Sindelfinger Stadtrat Richard Pitterle auf die Verbindung von Daimler- Benz mit den hier geschehenen Verbrechen ein. Er dankte den französischen Freunden, “dass wir als Bürgerinnen und Bürger der Daimler-Stadt Sindelfingen an dieser Gedenkveranstaltung teilnehmen dürfen”. Weiter führte er aus: “Wir wollen nicht, dass diese Verbrechen einfach vergessen werden. Nur wenn wir an sie erinnern und ihre Hintergründe erforschen, können wir erreichen, dass solche Untaten nie wieder passieren.” Er bezog sich dabei auf Dr. Leon Weintraub, einen Überlebenden des KZ Offenburg, der nach seiner Befreiung sagte: “Das Schlimmste ist das Vergessen.”
 
An der cérémonie nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Widerstandsorganisationen, Vereine, Schülerinnen und Schüler, eine Musikkapelle, ein Chor und auch der Abgeordnete in der Nationalversammlung für das Departement Hoch-Rhein, der Unter-Präfekt des Arrondisments Thann-Guebwiller, der Bürgermeister von Urbès und die Bürgermeisterin von Fellering, die auch Rätin im Departement Hoch-Rhein ist, teil. Die Begegnung mit ihnen war geprägt von großer Sympathie und Herzlichkeit. Die Politker brachten zum Ausdruck, dass sie sich freuen, dass wieder eine Delegation aus Deutschland gekommen ist.
 
Mit Arlette Hasselbach von der ATMD (Amis Fondation Mémoire Déportation) und dem Offenburger Hans-Peter Goergens, die die Ereignisse in und um das Lager von Urbès untersucht und dokumentiert und einzelne Schicksale der Häftlinge verfolgt haben, konnte die Sindelfinger Delegation bei einem anschließenden Essen über Probleme bei der Erforschung der genauen Hintergründe und Zusammenhänge sprechen. Außerdem kamen die Sindelfinger mit einem Überlebenden der damaligen Geschehnisse, einem Elsässer ins Gespräch. Die Nazis haben ihn als 18 jährigen Handwerker gezwungen, im Tunnel Vorrichtungen gegen das Eindringen von Wasser anzubringen. Er wurde zwar nicht so unmenschlich wie die KZ-Häftlinge behandelt. Aber auch er hat unter dem brutalen Regiment der SS-Aufseher gelitten.

Hutter (LINKE) hat einen anderen Blickwinkel als Scheerer (FDP): Hesse-Bahn – wichtiges Projekt

Gitte Hutter

Gitte Hutter

“Der frisch gekürte FDP-Kandidat Hans Dieter Scheerer erkennt offensichtlich nicht die wirtschaftliche Chance, wenn er die Hesse-Bahn als sinnlose Zukunfts-Investition betrachtet,” kommentiert Gitte Hutter von der Linken die Aussagen Scheerers, die er laut Presseberichten bei seiner Nominierung machte.

Hutter weiter: “Klar wurde in den 70ern die Bahn mangels Nachfrage still gelegt. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. In Renningen und Weissach, also im Nordosten des Landkreises Böblingen, entstanden jüngst mehrere Tausend Arbeitsplätze mit entsprechendem Verkehrsaufkommen. Hier kann die Hesse-Bahn deutlich das Verkehrschaos auf der B295 enorm entlasten. In Leonberg steigen die Mietpreise in die Höhe. Hier ist für Wohnungssuchende mit der Hesse-Bahn ein Ausweichen in südöstliche Richtung erstmals denkbar. Selbst der Regional-Verband erwägt mittelfristig die S 6 bis Calw. Für Pendler ein enormer Zeitgewinn.” Ganzen Beitrag lesen »

Sympathie für Erzieherinnen-Streik

SINDELFINGEN (red). Viele Bürgerinnen und Bürger setzten am Stand der Linken auf dem Sindelfinger Marktplatz ihre Unterschrift unter einen Brief an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. (Aus der Böblinger Kreiszeitung vom 22. Mai 2015)

Mitglieder der LINKEN sammeln Unterschriften

Mitglieder der LINKEN sammeln Unterschriften

Darin wird gefordert, die Tätigkeit der Erzieherinnen aufzuwerten und in den Sozial- und Erziehungsberufen deutlich höhere Gehälter zu zahlen. Mitglieder der Partei Die Linke haben diesen Brief und Informationsmaterial über den Arbeitskampf verteilt und mit zahlreichen Marktbesuchern diskutiert.

Der Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Richard Pitterle erklärte sich solidarisch mit dem Streik der Erzieherinnen und Erzieher, organisiert von ihren Gewerkschaften Verdi und GEW. Er sieht nicht ein, dass die Kindererziehung schlechter bezahlt wird als das Zusammenbauen von Autos.

Der Landtagskandidat der Linken Reinhard Stübner fordert: „Bund und Land müssen die Zuschüsse für die Kitas deutlich erhöhen, damit die Kommunen die Kindergärten gut ausstatten und die Erzieherinnen und Erzieher anständig bezahlen können.“

Landtagswahl-Kandidaten nominiert: „Die Linke fehlt im Landtag“

Kreis Böblingen: Kreisverband nominiert Gitte Hutter und Reinhard Stübner für die Landtagswahl

Gitte Hutter im Wahlkreis Leonberg und Reinhard Stübner im Wahlkreis Böblingen gehen für den Kreisverband der Linken als Kandidaten in die Landtagswahl 2016. Ohne Gegenkandidaten war es im Böblinger Wahlkreis eine klare Sache, doch die Leonberger brauchten zwei Wahlgänge.

Utz Mörbe, Gitte Hutter, Rita Bayer und Reinhard Stübner

Utz Mörbe, Gitte Hutter, Rita Bayer und Reinhard Stübner

Heidi Scharf vom geschäftsführenden Vorstand der Landespartei stimmte die Versammlung im Sindelfinger Ernst-Schäfer-Haus auf die in zehn Monaten stattfindende Wahl ein: „Die Linke fehlt im Landtag: Nicht nur der grün-roten Regierung fehlt der Druck von links. Und unsere Chancen, endlich die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken, sind so gut wie noch nie. Die jüngsten Wahlerfolge in Hamburg und Bremen haben gezeigt, wie wichtig die Linke auch in westlichen Landesparlamenten ist.“

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Gegen höhere Kita-Beiträge

Sindelfinger Linke übergibt OB Vöhringer 600 Unterschriften

wir zitieren die Kreiszeitung / Böblinger Boten vom 24. Juli 2014

Uebergabe

Zu einem dicken Heft banden die Linken die Listen mit den 600 Unterschriften, die sie gegen die Erhöhung der KitaGebühren gesammelt haben (von links): Linken-Stadtrat Richard Pitterle, OB Bernd Vöhringer, Elfriede Belouschek von der Linken, Linken-Neustadträtin Margarete Mohr, Andrea Ragnit, die Leiterin des Regiebetriebs Kindertagesstätten, und Reinhard Stübner, Vorsitzender des Linken-Ortsverbands
Sindelfingen/Böblingen.
KRZ-Foto:
Thomas Bischof

VON WERNER HELD, SINDELFINGEN.

600 Unterschriften gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren übergaben Mitglieder der Linken am Dienstag an OB Bernd Vöhringer. Der Gemeinderat hatte im Dezember 2013 eine stufenweise Erhöhung der Kita-Gebühren beschlossen. Linken-Stadtrat Richard Pitterle hatte dagegen gestimmt. Mitglieder seiner Partei hatten daraufhin begonnen, Unterschriften gegen höhere Elternbeiträge zu sammeln. 600 sind zusammengekommen. Ganzen Beitrag lesen »

Die Sindelfinger Linke initiiert eine Petition gegen die Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren

Am 10. Dezember 2013  beschloss der Sindelfinger Gemeinderat eine Gebührenerhöhung für Kindergärten, Kindertagesstätten und Horte. Dagegen wird nun die Sindelfinger Linke zusammen mit Sindelfinger Bürgern eine Petition an den Gemeinderat auf den Weg bringen und Unterschriften sammeln. Die Petition hat den Text:

“Die unterzeichnenden in der Gemeinde Sindelfingen wohnhaften und stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger unterstützen dieses Begehren:  Die Rücknahme der im Gemeinderat am 10. Dezember 2013 beschlossenen Gebührenerhöhungen im Bereich der Kindertagesstätten, der Kindergärten und der Horte.”

“Die Eltern tragen bereits genügend Belastungen, die sich aus Erziehung und Unterhalt der Kinder ergeben.”Die Begründung, die der Sindelfinger Ortsvorsitzende Reinhard Stübner liefert, ist kurz und klar. Stübner weiter: “Eine Gebührenerhöhungzwischen 7 Prozent (Kitas) und 12,5 Prozent (Horte) ist völlig unangebracht für unsere reiche Stadt Sindelfingen. Außerdem ist es absurd, dass in dem Gemeinderatsbeschluss eine Gebührenerhöhungsautomatik eingebaut ist: Immer wenn die Erzieherinnen und Erzieher mit ihrer Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung erkämpfen, wird das automatisch auf die Eltern abgewälzt. So werden die Beschäftigten gegen die Eltern ausgespielt. Ich erinnere daran, dass es in Heilbronn die CDU war, die die Gebührenfreiheit für alle Kinderbetreuungseinrichtungen eingeführt hat.”

Die Linke beginnt vor Kinderbetreuungseinrichtungen mit dem Sammeln von Unterschriften.

HIER steht die Unterschriftenliste (die Petition) und HIER das Flugblatt zum Download bereit

DAS schreibt die Sindelfinger Zeitung (22. Januar 2013)