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Spitzenkandidaten DIE LINKE in Sindelfingen: Stadtrat Pitterle und Stadträtin Mohr

20. Januar 2019  Allgemein

Stadtrat Pitterle und Stadträtin Mohr sind Spitzenkandidaten-Duo der LINKEN für die Kommunalwahl 2019 in Sindelfingen /Mitglieder der Bewegung „Aufstehen“ kandidieren als Parteilose auf der Liste
Die Wahlversammlung der Sindelfinger LINKEN wählte am Freitag, den 18.1.2019 den Rechtsanwalt und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle auf Platz 1 ihrer Liste in der Kernstadt. Auf Platz 2 setzte die LINKE die Stadträtin und Lehrerin i.R. Margarete Mohr.
Auf Platz 3 setzte sich der vom Vorstand vorgeschlagene Kreissprecher der Bewegung „Aufstehen“ Norbert Gürtler gegen zwei andere Bewerber durch. Auf Platz 4 kandidiert Ingrid Pitterle, Lehrerin i.R. , die als sachkundige Bürgerin im Jugend- und Sozialausschuss mitwirkt.
Auf Platz 5 setzten die Mitglieder den Kreisvorsitzenden und Berufsschullehrer i.R. Reinhard Stübner, der ebenfalls bereits als sachkundiger Bürger im Technik- und Umweltausschuss mitwirkt.
Die Mitgliederversammlung beschloss ein kommunales Wahlprogramm, das nach redaktionellen Korrekturen veröffentlicht wird. Den Wahlkampf will die LINKE für „beitragsfreie Kitas“, „für 30%ige Quote an Sozialwohnungen“ und „Gegen die Privatisierung des Badezentrums“ führen.
Richard Pitterle führte in seiner Kandidatenrede aus, DIE LINKE fordere mehr Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten für alle Einwohnerinnen und Einwohner und stelle jede kommunalpolitische Entscheidung auf den Prüfstand der sozialen Gerechtigkeit. “Seit unserem Einzug in den Sindelfinger Gemeinderat waren wir bemüht war, den Menschen eine Stimme zu geben, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens in Sindelfingen stehen.”
Um ihre Arbeit fortsetzen und die Arbeit auf mehr Schultern verteilen zu können, wolle die LINKE im nächsten Gemeinderat in Fraktionsstärke einziehen.
Die weiteren Plätze auf der Liste:
Platz 6 Karin Weirich (Hausfrau)
Platz 7 Carsten Lau (Realschullehrer)
Platz 8 Ursula Merz (Krankenschwester)
Platz 9 Marcel Kläger (Altenpfleger)
Platz 10 Karl-Heinz Weirich (Rentner)
Platz 11 Klaus Matthäi (IT-Berater)
Platz 12 Reimar Puls (Informatiker, Mitglied der Bewegung „Aufstehen“)
Platz 13 ist Alexander Norwath (Auszubildender)
Platz 14 Heinrich Mokros
Platz 15 ist Ina Lillwitz
Platz 16 ist Zafer Acar
Platz 17 ist Alexander Rose.

Frauen aufs Parkett!

Wie geht Kommunalpolitik? Darüber wollen interessierte Frauen jeden Alters ins Gespräch kommen. FRIDA, Frauen in die Parlamente, läd für

Donnerstag, 13. September 2018  um 19:00 Uhr, zu einer Veranstaltung in der Feuerwache, Gansackerweg 1 in Sindelfingen ein.

Hier können Frauen in lockerem Rahmen Rätinnen treffen und Kooperationen entstehen lassen. Lassen Sie sich überraschen – auch vom kulturellen Programm.

Margarete Mohr, Gemeiderätin der Linken aus Sindelfingen wird DIE LINKE bei der Veranstaltung vertreten.

Die Teilnahme ist natürlich kostenlos und auf Frauen* beschränkt.

Sindelfingen: Antikriegstag 2018

DIE LINKE und deren kommunale MandatsträgerInnen rufen zur Teilnahme

an der Veranstaltung des DGB zum Antikriegstag am 1. September, 11.30 Uhr vor dem Sindelfinger Rathaus auf.

Die Millionen Toten des 2. Weltkriegs mahnen uns:

  • Nie wieder darf von unserem Land Krieg ausgehen.

  • Deutschland darf nicht länger am Krieg verdienen, deshalb Verbot der Rüstungsexporte.

  • Die von der Bundesregierung Herrn Trump zugesagte Aufrüstung von 30 Milliarden muss gestoppt werden.

Weitere Informationen an unserem Infostand am 1.9.2018 von 9-12 Uhr am Sindelfinger Marktplatz

Brigitte Ostmeyer, Kreisrätin; Norbert Füssinger, Kreisrat; Gitte Hutter, Stadträtin in Leonberg; Margarete Mohr, Stadträtin in Sindelfingen; Richard Pitterle, Stadtrat in Sindelfingen

Kreisvorsitzender Reinhard Stübner

Die Bundesregierung plant den Militäretat kontinuierlich zu erhöhen und will die NATO-Vorgabe, 2% des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung auszugeben, erreichen. Eine Anhebung auf 2% würde nach Aussagen der Stiftung Wissenschaft und Politik 2024 85 Milliarden Euro bedeuten. Diese Gelder fehlen dann z.B. bei Bildung,Wohnen, Altenpflege, Umwelt usw.
Auch bei den Waffenexporten hat die Bundesregierung keinen wirklichen Kurswechsel vollzogen. So werden z.B. Waffen an Saudi-Arabien und Ägypten geliefert, die dann im Jemen zum Einsatz kommen. Alle 10 Minuten stirbt ein Kind im Jemen! Da werden wieder neue Fluchtursachen geschaffen.
Aber auch der Export von Kleinwaffen von Heckler & Koch führt zu Tod, Leid und Elend.
 
Deshalb fordern wir LINKEN gerade am Antikriegstag:
  • Waffenexporte verbieten!
  • Keine Erhöhung des Militäretats, keine europäische Armee!
  • Europäische Entspannungspolitik statt Auslandseinsätze der Bundeswehr!
  • Fluchtursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge!
  • Soziale Gerechtigkeit und fairen Handel weltweit!

Sindelfinger gedenken der NS-Opfer bei Urbès in Frankreich

Angelika Erler, Gisela Stein, Stadtrat der LINKEN Richard Pitterle und Reinhard Stübner mussten am Samstag, 28.04.2018 sehr früh aufbrechen, um rechtzeitig zur cérémonie des déportés in der Vogesen-Gemeide Urbès anzukommen. Hinzu kam auch der Sindelfinger Hermann Kons, der sich im Sommer im Elsass aufhält und vor einigen Jahren den Gedenkort entdeckte.
 
Hier am Fuße der Vogesen-Berge mussten 1944 jüdische KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter aus verschiedenen Ländern in einem unvollendeten Eisenbahntunnel einen Standort der Rüstungsproduktion des NS-Regimes errichten. U. a. Flugzeugmotoren der Firma Daimler Benz sollten hier hergestellt werden. Deshalb wurde auch eine Gruppe von jüdischen KZ-Häftlingen, die speziell dafür ausgebildet und als “Daimler-Benz-Juden” bezeichnet wurden, hierher verschleppt. Viele sind an den Entbehrungen und Misshandlung durch die SS-Aufseher gestorben.
Die Delegation aus Sindelfingen legte bei der Gedenktafel am Eingang des Tunnels ein Gesteck mit weißen Rosen nieder.
 
In seiner Rede in französischer Sprache ging der Sindelfinger Stadtrat Richard Pitterle auf die Verbindung von Daimler- Benz mit den hier geschehenen Verbrechen ein. Er dankte den französischen Freunden, “dass wir als Bürgerinnen und Bürger der Daimler-Stadt Sindelfingen an dieser Gedenkveranstaltung teilnehmen dürfen”. Weiter führte er aus: “Wir wollen nicht, dass diese Verbrechen einfach vergessen werden. Nur wenn wir an sie erinnern und ihre Hintergründe erforschen, können wir erreichen, dass solche Untaten nie wieder passieren.” Er bezog sich dabei auf Dr. Leon Weintraub, einen Überlebenden des KZ Offenburg, der nach seiner Befreiung sagte: “Das Schlimmste ist das Vergessen.”
 
An der cérémonie nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Widerstandsorganisationen, Vereine, Schülerinnen und Schüler, eine Musikkapelle, ein Chor und auch der Abgeordnete in der Nationalversammlung für das Departement Hoch-Rhein, der Unter-Präfekt des Arrondisments Thann-Guebwiller, der Bürgermeister von Urbès und die Bürgermeisterin von Fellering, die auch Rätin im Departement Hoch-Rhein ist, teil. Die Begegnung mit ihnen war geprägt von großer Sympathie und Herzlichkeit. Die Politker brachten zum Ausdruck, dass sie sich freuen, dass wieder eine Delegation aus Deutschland gekommen ist.
 
Mit Arlette Hasselbach von der ATMD (Amis Fondation Mémoire Déportation) und dem Offenburger Hans-Peter Goergens, die die Ereignisse in und um das Lager von Urbès untersucht und dokumentiert und einzelne Schicksale der Häftlinge verfolgt haben, konnte die Sindelfinger Delegation bei einem anschließenden Essen über Probleme bei der Erforschung der genauen Hintergründe und Zusammenhänge sprechen. Außerdem kamen die Sindelfinger mit einem Überlebenden der damaligen Geschehnisse, einem Elsässer ins Gespräch. Die Nazis haben ihn als 18 jährigen Handwerker gezwungen, im Tunnel Vorrichtungen gegen das Eindringen von Wasser anzubringen. Er wurde zwar nicht so unmenschlich wie die KZ-Häftlinge behandelt. Aber auch er hat unter dem brutalen Regiment der SS-Aufseher gelitten.

SZBZ: Pitterle beklagt Stromsperren

Sindelfingen: Linke enthält sich bei Bürgschaft für die Stadtwerke
Richard Pitterle, Bundestagsabgeordneter und Stadtrat der Linken aus Sindelfingen, lässt nicht locker. Weil die Stadtwerke offenbar Zahlungsunfähigen den Strom abdrehen, enthält sich die Linke bei einer Bürgschaft für das Energieunternehmen.

FDP-Chef Andreas Knapp, seit Jahrzehnten mit Richard Pitterle freundschaftlich verbunden, rät seinem Kollegen, das Problem der Stromsperren über „demokratische Wege“, also über die Gesellschafterversammlung, anzugehen: „Aber etwas, was nach Erpressung aussieht, ist sicher nicht der richtige Weg.“

CDU-Fraktionschef Walter Arnold verweist darauf, dass bei Zahlungsunfähigkeit von Bürgern andere Institutionen einspringen: „In der Gastronomie gibt es zum Beispiel Chip-Karten, die im Voraus bezahlt werden.“ Aber FWS-Stadtrat Prof. Dr. Wolfgang Seidel weiß über seine Frau Dr. Roswitha Seidel, die Vorsitzende des Vereins „Nachbarn in Not“, dass die Hilfsaktion zuweilen als letzter Rettungsanker aus der Patsche hilft, wenn Bedürftige keinen Strom mehr haben.

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Aus der SZBZ vom 23. April: Lehrstunde nach 62-Millionen-Schock

23. April 2015  Allgemein

Sachliche Information, giftige Seitenhiebe, überraschende Fakten und neue Zahlen: Die Sondersitzung des Sindelfinger Gemeinderats am Dienstagnachmittag war eine Lehrstunde nach dem Schock von Ende März, dass die Stadt 62 Millionen Euro Gewerbesteuer inklusive Zinsen für die Jahre 2001 und 2002 an die Firma Daimler zurückzahlen muss (die SZ/BZ berichtete). Ganzen Beitrag lesen »