Wahlkreis Balingen: Kandidaten für Landtagswahl stehen

16. Juni 2015  Allgemein

Im folgenden dokumentieren wir, einen Artikel des Schwarzwälder Botens, vom Journalisten, Steffen Maier, zur Aufstellung unserer Landtagskandidaten 2016 für den Wahlkreis Balingen.

Hauser tritt für Linke an

Zollernalbkreis. Für die Partei Die Linke tritt Andreas Hauser aus Oberdigisheim bei den baden-württembergischen Landtagswahlen 2016 als Kandidat im Wahlkreis Balingen an, der große Teile (mit Ausnahme der Raumschaften Hechingen und Burladingen) des Zollernalbkreises umfasst. Nominiert wurde Hauser am Mittwochabend im “Carpaccio” in Balingen.
Hauser ist Vertreter der Linken im Kreistag und zudem als Vorsitzender der Wählervereinigung Unabhängige Liste in der Meßstetter Lokalpolitik aktiv. Der 45-Jährige ist verheiratet und nach wechselnden beruflichen Tätigkeiten – studiert hat er Forstwirtschaft – seit mittlerweile zehn Jahren als Sozialarbeiter in der Wohnungslosenhilfe in Horb tätig. Zum Ersatzkandidaten gewählt wurde André Angele aus Schörzingen; der 39-Jährige verdient als Lehrer an der Realschule Schömberg seine Brötchen.
Bei den Landtagswahlen im nächsten Jahr hoffen die Linken auf ein besseres Ergebnis als 2011 (2,8 Prozent; im Wahlkreis 2,6 Prozent). Die Ausgangslage sei deutlich günstiger, sagte Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit in Balingen: Grün-Rot habe nicht den von vielen erhofften Politikwechsel gebracht, in vielen Bereichen sogar schlicht versagt, zudem Wahlversprechen nicht eingehalten. Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dessen SPD-Vize Nils Schmid seien “Protagonisten der neoliberalen Linie”. Die Linke werde als Gegengewicht dringender benötigt denn je. Andreas Hauser sagte, er schätze die Chancen, dass die Linken landesweit mehr als fünf Prozent der Wählerstimmen erhalten und damit den Einzug in den Landtag schaffen könnten, als durchaus realistisch ein. Vor allem im sozialen Bereich sei vieles liegengeblieben. Ziel müsse es sein, frustrierte und benachteiligte bisherige Nicht-Wähler zur Stimmabgabe zugunsten der Linken zu bewegen. Den Artikel im Original lesen