{"id":1476,"date":"2020-11-15T12:34:33","date_gmt":"2020-11-15T11:34:33","guid":{"rendered":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/?p=1476"},"modified":"2020-11-16T05:45:44","modified_gmt":"2020-11-16T04:45:44","slug":"mitmachen-beim-kommunalen-stadtblatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/2020\/11\/15\/mitmachen-beim-kommunalen-stadtblatt\/","title":{"rendered":"Mitmachen beim kommunalen Stadtblatt !"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/die-linke-esslingen.de\/files\/2020\/11\/20201111_DIE-LINKE-ES-wird-verteilt_richtig-rum-gespiegelt-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5642\" width=\"150\" height=\"113\" \/><figcaption>von links nach rechts beim Zeitung Verteilen: R.Reimer, O.Brostowski, M.Auerbach<br>Foto: O. Brostowski<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>WARUM dieses Projekt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Problem f\u00fcr uns LINKE ist die mangelnde Reaktion auf Mi\u00dfst\u00e4nde auch im kommunalen Bereich. Viel zu oft k\u00f6nnen wir nur auf vollendete Tatsachen reagieren, statt im Vorfeld zu agieren. Die Arbeit unserer Gemeinder\u00e4tInnen kann dabei helfen, rechtzeitig Themen zu artikulieren, um die Bev\u00f6lkerung zu informieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Werkzeug kann eine <strong>Stadtzeitung<\/strong> sein, wie es eine solche schon in den siebzigern und auch noch sp\u00e4ter gab. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es in unseren Reihen Interessierte, die solch ein Projekt angehen wollen?<\/strong><br>Meldet euch beim Kreisvorstand, in eurem Ortsverband oder per E-Mail: zeitgenossen [@] t-online.de.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3>Vorschlag einer Konzeption f\u00fcr ein kommunal bezogenes Stadtblatt<\/h3>\n\n\n\n<h4>1. Prolog<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein Mangel in der kommunalpolitischen Arbeit sind oft die fehlenden Information zu Themen, die in der Kommunalpolitik anstehen. Wer keine Esslinger Zeitung liest, wird erst dann vor vollendete Tatsachen gestellt, wenn Entscheidungen schon gefallen sind. Der Unmut dar\u00fcber ist oft gro\u00df, da es oft um kommunal relevante Themen geht, die gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung betreffen. Unsere linken Stadtr\u00e4tInnen sind zwar meistens n\u00e4her am Ball, leiden jedoch oft darunter, sich wegen kurzfristigen Einarbeitungszeiten genauer mit den von der Stadt vorgegebenen Themen zu besch\u00e4ftigen. Mit der F\u00fclle anstehender Entscheidungen sind sie, auch wegen fehlender Unterst\u00fctzung der Basis, nicht immer in der Lage, eigene Ideen und Vorschl\u00e4ge zu unterbreiten. Das gilt es zu \u00e4ndern. Ein Mittel dazu ist eine Kommunikationsform, die sich schon im Vorfeld mit anstehenden Themen auseinandersetzt und unseren Stadtr\u00e4tInnen Futter und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr ihre Arbeit gibt und recherchierte Analysen liefert. Das k\u00f6nnte eine Zeitung sein, die nicht nur berichtet, sondern auch alternative Vorschl\u00e4ge zu kommunalpolitischen Themen bringt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\">\n<p>Anfang der siebziger Jahre brachte das Sozialistische Zentrum das \u201eProvinzblatt\u201c heraus und Anfang der Neunziger gab es das \u201eEsslinger Stadtblatt\u201c. Vor allem dieses war ein von der Bev\u00f6lkerung gern gelesenes Medium, das jedoch nach knapp drei Jahren an der zeitlichen \u00dcberforderung der MacherInnen scheiterte.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/die-linke-esslingen.de\/files\/2020\/11\/Bert-Heim_Foto-Yves-Noir-300x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5660\" width=\"225\" height=\"225\" \/><figcaption>Bert Heim<br>Foto: Yves Noir<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4>2. Thesen \/ Vorschl\u00e4ge<\/h4>\n\n\n\n<p>Das \u201eEsslinger Stadtblatt\u201c gliederte sich in folgende Schwerpunkte: Kommunal\/Regionalpolitik, Politik allgemein (Bundes\/Weltpolitik), kulturelle Themen (Literatur, Theater, Kunst, Film, Musik) und einen Veranstaltungskalender. Diese Mischung trug dazu bei, da\u00df auch Menschen die Zeitung lasen, die politisch nicht unbedingt auf Linie waren. Eine neue Zeitung k\u00f6nnte nat\u00fcrlich Themen variieren, neue dazu schaffen (z.B. Esslinger Initiativen vorzustellen, Interviews f\u00fchren) oder \u00fcberholte Themen streichen. Die inhaltlichen Schwerpunkte w\u00fcrde von einem noch zu gr\u00fcndendem Redaktionsstamm bestimmt werden. Diese Redaktion w\u00e4re nach meiner Meinung offen und nicht nur von uns Linken zu besetzen. Da ich in beiden beschriebenen Zeitungsprojekten beteiligt war, kann ich behaupten, da\u00df sich die Redaktion aus mindestens 10 Personen zusammensetzen sollte, die sich sich verbindlich f\u00fcr die einzelnen Ressorts verantwortlich zeigen. Artikel zu schreiben, nur am Rande erw\u00e4hnt, kann mensch nach kurzer \u00dcbung jedeR.<\/p>\n\n\n\n<h4>3. Probleme \/Schwierigkeiten<\/h4>\n\n\n\n<p>Bevor solch ein Projekt startet, m\u00fcssen folgende Punkte gekl\u00e4rt werden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Redaktionsstamm:<\/strong> Wie schon gesagt, m\u00fcssen ausreichend Personen beteiligt werden. Der Zeitaufwand mu\u00df bekannt sein, da es eine kontinuierliche Arbeit erfordert, die, falls es eine monatliche Erscheinungsweise werden soll (was m.E. nach gerade im kommunalen Bereich dringlich ist), aufwendig ist. Freie MitarbeiterInnen sind willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finanzierung:<\/strong> Das Stadtblatt finanzierte sich durch Werbung, was auch f\u00fcr eine neue Zeitung in Betracht kommen k\u00f6nnte. Versuche, die Zeitung durch Abonnenten zu finanzieren w\u00e4re ebenso m\u00f6glich, Spenden auch, wobei kontinuierlicher Eingang wichtig w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Technik\/Equipment:<\/strong> Zeitungen zu machen ist heutzutage nicht mehr sonderlich schwer. Computer mit der entsprechenden Software, Fotoapparat, Aufzeichnungsger\u00e4t, Mikrophone, Telefon (mit FAX) w\u00e4ren f\u00fcr den Einstieg ausreichend, m\u00fcssen aber vorfinanziert werden. Ob da die Partei mit einspringen w\u00fcrde und der Rest durch Spenden aufzubringen ist? Auch mu\u00df ein Raum gefunden werden, wo die Zeitung gemacht werden kann und wo Redaktionssitzungen stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4>4. Epilog<\/h4>\n\n\n\n<p>Soweit meine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine erstes Treffen in absehbarer Zeit. Das alles sieht nach Arbeit aus! Vergessen darf aber nicht, da\u00df wir mit einer Zeitung einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung leisten, ebenso zur Aufkl\u00e4rung von Sachverhalten beitragen und der Ertrag dieser Arbeit nicht zu untersch\u00e4tzen ist. Zudem, und das ist ebenso wichtig, macht diese Arbeit nicht nur Schwei\u00dfperlen, sondern auch immens Spa\u00df. In diesem Sinn rufe ich euch auf, an dem Projekt mitzuarbeiten, euch einzubringen, um gemeinsam eine Konzeption zu erarbeiten, die eine neue Zeitung ins Leben ruft. Die politisch Verantwortlichen in dieser Stadtverwaltung werden die Zeitung als Stachel im Fleisch verstehen und das ist gut so! \u00dcber-, aber vor allem untersch\u00e4tzt euch nicht, gemeinsam sind wir stark!<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinn: meldet euch beim Kreisvorstand, in eurem Ortsverband oder bei mir per E-Mail: zeitgenossen [@] t-online.de.<\/p>\n\n\n\n<p>Bert Heim, Esslingen am Neckar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WARUM dieses Projekt? Ein Problem f\u00fcr uns LINKE ist die mangelnde Reaktion auf Mi\u00dfst\u00e4nde auch im kommunalen Bereich. Viel zu oft k\u00f6nnen wir nur auf vollendete Tatsachen reagieren, statt im Vorfeld zu agieren. Die Arbeit unserer Gemeinder\u00e4tInnen kann dabei helfen, rechtzeitig Themen zu artikulieren, um die Bev\u00f6lkerung zu informieren. Ein Werkzeug kann eine Stadtzeitung sein, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/2020\/11\/15\/mitmachen-beim-kommunalen-stadtblatt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMitmachen beim kommunalen Stadtblatt !\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":212,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476"}],"collection":[{"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/users\/212"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1476"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1485,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1476\/revisions\/1485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/linke-bw.de\/ostfildern\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}