DIE LINKE will’s wissen (Pressemitteilung)

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Pragmatischer Sozialist: Stefan Dreher tritt im Kreis Freudenstadt für die Linke an.

“Mit der Nominierung des Parteivorsitzenden Bernd Riexinger zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl zeigt die ganze Partei Flagge: Am 13. März 2016 wollen wir es in Baden-Württemberg wissen,” so Stefan Dreher, Ladtagswahlkandidat der Linken im Landkreis Freudenstadt. Dreher weiter:

“Der ehemalige Stuttgarter ver.di-Chef konnte mühelos überzeugt werden, für seinen Landesverband ins Rennen zu gehen. Und mit Gökay Akbulut aus Mannheim als Co-Spitzenkandidatin haben wir dann ein Gespann am Start, das klar Kante zeigt für eine andere Politik im Land. Dabei ist es doch mehr als offensichtlich, dass die Linke im Landtag fehlt. Der letzte Wechsel von schwarzgelb zu grünrot hat keinen Politikwechsel gebracht. Dieser Regierung fehlt deutlich der Druck von links.

Auch im Flächen-Kreis Freudenstadt sind Wähler der letzten Regierung enttäuscht. Auf Grund des hemmungslosen Ausbreitens von Befristungen, Leiharbeit und Werkverträgen sind außerhalb tariflich geschützter Arbeitsplätze die Löhne im Sinkflug. Der Nahverkehr ist dringend ausbaubedürftig. Wo Leute aufs Auto angewiesen sind, wird ideologisch verblendet auf ein Radwegekonzept gesetzt. Die Straßen sind in einem jämmerlichen Zustand. Die Kinderbetreuungsgebühren steigen. Außer in der Stadt Freudenstadt gibt es keine Krankenhausversorgung. Die Anstrengungen der Rote-Kreuz-Mitarbeiter wird konterkariert durch die Ausdehnung der Notarzt-Anfahrzeiten zu Notfällen auf 18 Minuten. Wo Landesprobleme gelöst werden sollen, geht man unbekümmert über die Sorgen der Anwohner hinweg, wie beim Eutinger Railport oder bei Talheim 21.

Seit zehn Jahren arbeite ich eng mit Bernd Riexinger zusammen. Das Erstarken der gewerkschftlichen Kämpfe in den Bereichen Erziehungs- und Sozialdienste, im Sicherheitsgewerbe, bei der Post oder im öffentlichen Dienst geht zu großen Teilen auf seine Tätigkeit als Stuttgarter ver.di-Chef zurück. Der Landesverband der Linken kennt fast keinen innerparteilichen Händel, und als Parteivorsitzender konnte er tiefe Gräben zuschütten. Demokratische Sozialisten wie Riexinger mit seiner pragmatischen Linie im Parlament werden Baden Württemberg gut tun,” so Dreher abschließend.

Stefan Dreher
DIE LINKE. Kreis Freudenstadt

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