Fortschritte im ÖPNV und bei bezahlbarem Wohnraum

26. November 2018  Allgemein

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Kreisverbbandes Biberach der Linken berichteten die
beiden Mandatsträger Ralph Heidenreich (Gemeinderat Biberach) und Ulrich Widmann (Kreistag)
von ihrer Arbeit in den Gremien. Beide konnten erfreut feststellen, dass in der letzten Zeit mehrere
ihrer Anregungen und Anträge von anderen Gruppierungen aufgenommen wurden.
In der diesjährigen Haushaltsdebatte im Kreistag zeichnete sich beim Thema Wohnungsbau die
erfreuliche Entwicklung ab, dass zum ersten Mal fast alle Fraktionen die Notwendigkeit eines
verstärkten Engagements des Landkreises für bezahlbaren Wohnraum erkannten.
Der Kreisverband der Linken begrüßt auch ausdrücklich das neue Konzept der Stadt Biberach für
den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dieses Konzept ist zukunftsfähig, aber durchaus
noch verbesserbar: Insbesondere müsste das Biberacher System nach Meinung der Teilnehmer
angesichts der Pendlerströme nicht nur auf den ganzen Landkreis ausgedehnt werden, sondern den
gesamten DING-Bereich, also auch den Landkreis Alb-Donau und den Stadtkreis Ulm, einbeziehen.
Die Linke hat in dieser Hinsicht schon Kontakte mit den Fraktionen der zuständigen Gremien
aufgenommen, wartet allerdings noch auf ein positives Echo.
Auch weitere Möglichkeiten wie das Job-Ticket sollten baldmöglichst verwirklicht werden. Ralph
Heidenreich wies eindringlich auf eine weitere Notwendigkeit hin: Will man nicht wertvolle
Flächen in der Stadt für Pendler-Parkplätze verbrauchen, will man Dauerstaus und Unfallgefahren
im Berufsverkehr vermeiden, muss man unbedingt die großen Unternehmen in der Stadt in die
Lösung mit einbinden, sowohl in die Linien- und Fahrplangestaltung, als auch bei den notwendigen
Investitionen. Diese lägen nicht nur im öffentlichen Interesse, sondern auch im wohlverstandenen
eigenen Interesse der Firmen.


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