Pressebericht

18. Oktober 2022  Allgemein

Bei der monatlichen Versammlung der Partei Die Linke diskutierten die Mitglieder unter dem Vorsitz von Julia Nagy über verschiedene Themen aus Stadt und Kreis.

In der Gesundheitsversorgung zeigt sich angesichts der Entwicklung in Riedlingen und Laupheim auch im Kreis Biberach immer deutlicher, wie verfehlt die Entscheidung zur Privatisierung der Kreiskliniken, und insbesondere die Entscheidung für SANA als Träger war. In einem seiner von Selbstlob triefenden Abschiedsinterviews hat der scheidende Landrat die SANA zwar als „mitunter etwas sperrigen, … aber verlässlichen Partner“ bezeichnet. Diese Wahrnehmung des Verhältnisses zur SANA wird wohl von niemand sonst geteilt und steht auch in krassem Widerspruch zu seinen eigenen früheren Ansichten. Als sich SANA nämlich 2019 einseitig aus Verpflichtungen löste, fühlte er sich von eben diesem „verlässlichen Partner“ „überrascht und überrumpelt“. Der hatte ihn, den einzigen Vertreter des Landkreises in Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Kliniken, nämlich gar nicht ernst genommen, sondern schlicht ignoriert.

Die Biberacher Linken wollen weiterhin die Kampagne gegen Klinikschließungen der Aktion „Gemeingut in Bürgerinnenhand“ unterstützen.

Stadtrat Ralph Heidenreich berichtete über mehrere Themen der Stadt Biberach: In den Diskussionen über den autofreien Marktplatz und den Umbau der Riedlinger Straße hatte Ralph Heidenreich jeweils versucht, bürgerfreundliche Lösungen zu fördern.

Angesichts der gegenwärtigen und noch zu erwartenden Energiekrise will Heidenreich sich dafür einsetzen, dass die Versorgungssicherheit in der Stromversorgung vor allem durch einen Einstieg in moderne Speichertechnik auch in Biberach vorangetrieben wird.


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