Alleinerziehende besonders von Mietsteigerungen und Wohnungsmangel betroffen

…  braucht die Stadt Karlsruhe ein besonderes, auf Alleinerziehende abgestimmtes Programm?

Ein hoher Anteil von Hartz-IV-Beziehenden sind alleinerziehende Mütter und Väter. Generell sind Alleinerziehende einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Mietsteigerungen und Wohnungsmangel treffen dann um so härter. Viele können sich nur Wohnungen in schlechter Lage und Qualität leisten, was negative Folgen für die Kinder hat. Stadtrat Niko Fostiropoulos und Stadträtin Sabine Zürn von der LINKEN im Karlsruher Gemeinderat wollen von der Stadtverwaltung genauere Auskünfte über die Wohnsituation und die Lebenslage von Alleinerziehenden angesichts von Mietsteigerungen und Wohnungsmangel haben.

Welche besonderen Schwierigkeiten haben Alleinerziehende bei der Wohnungssuche, in wie weit sind Alleinerziehende von Kündigungen und Räumungsklagen betroffen? Weitere Fragen sind, welche Angebote die Stadt für solche Fälle bereit hat und welche Maßnahmen sie darüber hinaus für erforderlich hält, um Alleinerziehenden eine sozialgerechte Wohnsituation zu sichern bzw. zu schaffen.

 

Im Folgenden die Anfrage im Wortlaut:

 

Thema:  Wohnsituation alleinerziehender Mütter und Väter und deren Kinder

 

Anfrage

 

  1. Wie sieht die Wohnsituation alleinerziehender Mütter und Väter und ihrer Kinder in Karlsruhe aus?

2. Wie viele Alleinerziehende sind derzeit als eine (neue) Wohnung suchend erfasst bzw. bekannt?

 

3. Welche besonderen Schwierigkeiten haben Alleinerziehende bei der Wohnungssuche in Karlsruhe?

4. In wie weit sind Alleinerziehende in Karlsruhe von Wohnungskündigungen und Räumungsklagen betroffen und was sind die häufigsten Gründe dafür?

5. Wie wirken sich Wohnungsprobleme (Miete kaum aufbringbar, schlechte Wohnungsqualität, schlechte Wohnlage (Lärm usw.) auf die Lebensqualität von Alleinerziehenden und ihre Kinder aus?

6. Mit welchen Angeboten kann die Stadt dafür sorgen, Alleinerziehenden angemessene Wohnverhältnisse zu sichern oder zu schaffen?

7. Welche Maßnahmen hält die Stadt darüber hinaus für erforderlich?

 

Sachverhalt / Begründung:

 

 

Viele Alleinerziehende haben geringe Einkommen und belastende Lebensbedingungen. Prekäre Wohnverhältnisse wirken sich dann umso negativer aus.

 

 

Unterzeichnet von:

 

 

Sabine Zürn                                                                                               Niko Fostiropoulos

 

 

PRESSE-ECHO:

 

Problem Wohnungsnot

 

Linke fragen nach Alleinerziehenden

 

BNN – Alleinerziehende sind besonders von Mietsteigerungen und Wohnungsmangel betroffen. Deshalb fragen nun die Linken im Gemeinderat, ob die Stadt ein besonderes, auf diese Zielgruppe abgestimmtes Programm braucht.

Ein hoher Anteil von Hartz-IV-Empfängern seien alleinerziehende Mütter und Väter. Generell seien Alleinerziehende einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. „Mietsteigerungen und Wohnungsmangel treffen dann um so härter“, so die Linken: „Viele können sich nur Wohnungen in schlechter Lage und Qualität leisten, was negative Folgen für die Kinder hat.“ Die Stadträte Niko Fostiropoulos und Sabine Zürn wollen von der Stadtverwaltung genauere Auskünfte über die Wohnsituation und die Lebenslage von Alleinerziehenden angesichts von Mietsteigerungen und Wohnungsmangel. Welche besonderen Schwierigkeiten haben Alleinerziehende bei der Wohnungssuche, in wie weit sind Alleinerziehende von Kündigungen und Räumungsklagen betroffen? Weitere Fragen sind, welche Angebote die Stadt für solche Fälle bereit hat und welche Maßnahmen sie darüber hinaus für erforderlich hält, um Alleinerziehenden eine sozialgerechte Wohnsituation zu sichern oder zu schaffen.

 

BNN 02.08.17


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